Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom 2012 angezeigt.

Absurd, das Glück in der zärtlichen Gleichgültigkeit der Welt zu finden

Ein Kreis, die Bühne, das Publikum starrt auf die Manege, die Gerichtssaal, endlose Wüste und Ringkampf zugleich ist. Jette Steckel verstrickt in Albert Camus "Der Fremde" zwei Stoffe miteinander. Einmal Camus Romanfigur Meursault: Aus vermeitlicher Notwehr tötet er einen Araber und ist durch eine sonderbare Gleichgültigkeit geprägt, die ihn selbst bei der  Beerdigung seiner Mutter nicht verlässt. Er weint nicht. Ein schepperndes Lachen kennzeichnte den  Märtyrer Madjid Kawussifar, der 2005 der für den Mord an einem Iranischen Richter verantwortlich und nach seiner Anklage hingerichtet wird. An der Schlinge grinst er gleichgültig, lacht. Zwei Stoffe, zweimal der Fremde. "Die/ Der Fremde" auf Schauspielhaus-Postkarte (hh 12/12) "Ich bin Albert Camus ", sagt eine der vier Figuren auf der Bühne, schwarz-weiß gekleidet, eine Frau, drei Männer, eine Figur der Beruf, eine die Qual, ...  alle sind sie aber Meursault, einer im Kampf mit sich selbst. Jed...

Hans, schäme dich!

Er zwingt zu Geduld und akustischer Ausdauer. Hans Unstern und Band schwindelt nicht, er überzieht, wie einmal lang Luftanhalten ist das meditativ-psychedelische Schalgzeugsolo, das den instrumentalen Einstieg von  "Bea criminal"  in das Konzert trommelt. Bei  "Ich schäme mich" , setzt die Stimme klangvoll ein. Die Riesentuba und der Mann hinter den Saiten der Harfe klagt vom Mut, den er doch auch nicht hat und zieht die Stirn unter haarigen Augenbrauen in Runzeln. ".. den großen Streichelzoo im Nacken, mit oder ohne dickem Fell bleiben Ratschläge Schläge und Gitterstäbe Gitterstäbe .. "  Unsterns lebendiges Pseudonym reiht sich als Bandmitglied in die Frontrow, klärt auf, was unverstanden blieb. Sie ist Teil der Band. Kein Schwindel? Und eine erstaunlich bunte Truppe, eine Band, die keine optische Einheit bilden muss, um dem Anspruch der Ausgefallenheit und Vielfalt zu entsprechen, nichts ist gefällig oder nur schön. Der Unstern hat Zöpfe, zwei und ...

Die Bedeutungsebenen von "time of my life"

"... finanziell war "Dirty Dancing" ein riesiger Erfolg, aber in der großen Welt der großen Autorenfilme wurde er belächelt. Bis heute. [...] In neun Aufsätzen würdigen verschiedene Autoren aus dem Kulturbetrieb die politischen, feministischen, marxistischen wie psychoanalytischen Bedeutungsebenen eines der beliebtesten Liebesfilme. [...] Ein hochpolitisches, feministisches Werk also, jahrelang zu Unrecht von der Filmkritik verschmäht." schreibt Judith Luig in Die Welt . Die Lesung und Buch-Release-Party zu  »Ich hatte die Zeit meines Lebens - Über den Film 'Dirty Dancing' und seine Bedeutung«   im Golem war ein wenig holperig . Die thematischen Facetten des Films s tellten Herausgeberin Hannah Pilarczyk sowie die AutorInnen Birgit Glombitza, David Kleingers und Christoph Twickel vor - und gespikten die Lesung mit den Filmszenen der größeren Bedeutung, bei denen das Publikum noch immer vergnügt quitscht. Da werden die begrenzten Filmmittel und Re...

Einzigartig austauschbar

René Polleschs "Neues vom Dauerzustand" handelt von den Liebesgeschichten, in denen wir uns immer wieder aufs Neue zerstreuen. Davon, was uns das Wort Liebe überhaupt noch sagt, vom Werteverfall der Liebe vielleicht oder gleichwohl von der Überbewertung ihrer Sinnhaftigkeit und Optimierung ihrer natürlichen Qual. Kurz: der Austauschbarkeit von Menschen, der Liebesform selbst, in einem materialistischen System. Dem Lieben, der Leidenschaft, dem Leiden, dem Durchhalten, dem Scheitern, dem Selbstmitleid, dem Selbstabtöten und dem sich immer wieder aufbauenden Ego - als würde das bis in die Unendlichkeit wiederholt werden können. "Ist das jetzt dein Zusammenbruch oder rappelst du dich wieder auf?" Eine Tragödie. Die Heilige Johanna, hier eine einsame Anti-Heldin hadert - in einem Monolog aus sich wiederholenden Worten, um ein und dieselben Gedanken kreisend und festbeißend - mit der Austauschbarkeit und stetigen Fortsetzung der partnerschaftlichen Liebe in unserer Gese...

Erregierte Skyscraper und diskriminierendes Design

... daran zieht sich Monica Bonvicini in Ihrer Kunst auf. Ihre Zeichnungen strotzen zart bis heftig von Anspielungen auf den Sexismus in Architektur, Sprache (Gebrauchsanweisungen) und selbst dem Design, einer Zigarre. Filigrane Ein-Linien-Zeichnungen auf Schnitten und Grundrissen von Gebäuden münden in ein Zukunftsszenario der künstlichen Stadt, wahnsinniger Entwürfe, überschreitender Kostenkalkulationen und einer Umsetzungswahrscheinlichkeit gen Null, so verlauten die neon-farbene Balken- und Tortendiagramme neben den euphorisch aufgemachten Ankündigungsbannern über den clean, weiß zusammengewürfelten Architekturmodellen. Fiktion, Science Fiction, Comics - eine große Auswahl von Auszügen aus Superhelden-Comics, worin die Stadt unter der Glasglocke (ent)steht, versammelt die Künstlerin dazu an den Wänden. Das Derbe stürzt mit Impressionen von Katrina, dem Wirbelsturm, den man in den Staaten noch am Mittwoch liebte und am Donnerstag kaum ertragen konnte, hinzu. Zwei Bilder von Män...

Danger, danger, Mamam Bourgeois!

Die Spinnenmutter wird abmontiert. Stück für Stück wird das in großen, hohen Bogen verlaufende, dünne Spinnenbein aus Metall zerlegt, der runde Körper heruntergenommen. Sie wandert weg und weiter, der übergroße Weberknecht der Louise Bourgeois, der emsigen Fleiß und Geschicklichkeit, Akribie und Zerbrechlichkeit, Feingefühl und Ehrgeiz verkörpert. Auf dem Vorplatz der Kunsthalle Hamburg wird das harte Material, eine Hommage an die Französin, mit dem düsteren Werk wieder verpackt. Bildhauerei in Schwarz-Weiß. Ihre Käfige und Stoffleiber ohne Gebeine und Kinderkleider ohne Körper, harte und zerschlissene Materialien verschmolzen zu einer Erinnerungsbild, wie ein Albtraum reiht sich in dem großen Käfig (cells) das Unheimliche an das Mystische. Krieg, Verletzung, Eingesperrtsein, brutal bis zart wirken diese Einblicke in Seelenlücken. Der Zuschauer begreift sofort, dass hier verarbeitet wird. Alles schreit nach Gefahr, Vorsicht bitte. Abstand halten. Wo Seifenblasen von Leichenwaschwass...

Nebelfahrt in drei Gängen

Ein Podium unter der freien Nebelglocke der Hansestadt. Hoch über Hamburg und Hafen, Kran in Grau und Grau. Da sollte einmal eine Seilbahn schweben. Kulisse wunderbar, auf dem Podest, von hier nach überall. Auch nach Süden, Wilhelmsburg verändern. Eine Seilbahn ist nur in der Vorstellung da, das Eröffnungsszenario ist fake, das Stück unangemeldet aber öffentlich. Guerilla-Theater an den Landungsbrücken, eine szenische Lesung von Friedrich von Borries, Daniel Kerber und Anna-Lena Wenzel mit Nebelmaschinen-Performance von FX Schröder. Mit Bauhelmen an weißen Hussen-Tischen stehen Bürgermeister, IBA-Leiter, Kuratorin, Aktivistin, Kreativmanagerin und Lokalreporterin und führen ein Rede-Spiel zwischen Schlagworten, kaum Dialog - über Kunst und Stadtentwicklung. Eine Seilbahn als neues Infrastrukturprojekt. "Loko" genannt und das bürgermeisterliche Zahnpastalächeln grinst erschreckend überzeugend. Unterbrochen von den Zwischenrufen eines einzigen Betroffenen, der neben Gartensc...

Klimt, die Welle zum Mosaik

Glück, Klimt, das Glück in wellenförmigen Linien gesucht, Sinnlich, Klimt, die Körper ineinander verwoben, in goldenen Mosaike gehüllt. Klimt, ein Kuss, die Liebenden, die Melancholie, die Ruhe, die Wollust, der Verfall, der Tod. Klimtjahr in Wien anlässlich des 150sten Geburtstages. Und die Ausstellung in der  Albertina  zeichnet Spuren nach, seine Suche nach Neuem, in der Secession, die Allegorien für Theater und Universität, den Portraits und Seelenstudien, und am Ende dann doch die Welt der Gefühle, worum sich alles dreht. Die Liebe, natürlich, die erhabene und doch so zweifelhafte. Und das Glück - in wellenförmigen Bewegungen, sinnlich, leidenschaftlich, ineinander verwoben - ist ein Mosaik.

Soap&Skins be(ein)dru(e)ckende Klangperformance. Eine Wiener Wunderfrau.

Seife auf der Haut: das klingt sanft, soft, schön. Soap & Skin mit Ensemble aber sind von Beginn an dramatisch, verstörend. Durch die sanfte Stimme am Klavier schrammt der elektrisierte Sound der Streicher, kreischen ein paar hohe Töne. Und der gerade mal 22-jährigen Österreicherin Anja Franziska Plaschg spürt man an, dass Sie Künstlerin und nicht "nur" Musikerin, Sängerin und Pianistin, ist. Eine Gesamtperformance ist ihr Auftritt, ihre Musik experimentell, energisch. Mitunter hat man das bedrückende Gefühl, sie will die Bühne jetzt doch verlassen, wenn sie sich scheinbar erschöpft, in dem von Atem stockenden Applaus, nach einem Song vom Klavier erhebt und sich schleppend zum Bühnenrand bewegt. Doch sie kommt wieder, der Auftritt wie ein Lebenskampf. Sie lässt sich zu Boden fallen, steht auf. Dann dirigiert sie grotesk, mal schwarz, mal bunt gekleidet als sei sie unentschieden mit der Stimmung. Sanft und schreiend ist sie, energisch schallen ihre Emotionen in den Saal ...

SoKo: Much more than cute

Wundervoll und alles andere als nur zuckersüß, hieß das Killer-Album von 2007 nicht  Not SoKute, hat Soko gestern im Molotow das ganze Emotionsbewegungsspektrum in einem Konzert abgerissen, mit hineingeschliffen und erfüllt. Tatsächlich wie bei einem guten Essen, werden alle Geschmacksrichtungen bedient, hat es eine wundersam befriedigende Wirkung zur Folge: verletzlich-ernsthaft (another depressing song), authentisch-provokativ (frisch erlernte deutsche Worte wie "Isch mac Muschies" ins Publikum brüllen), beschwingt und energisch bis wütend, hier einer der besten songs aus Berlin: http://www.youtube.com/watch?v=CUHuBRyUNII&feature=relmfu Die alten Songs (I'll kill her oder The Dandy Cowboys) verlangt das Publikum, spielt sie aber zu Recht nicht auf Ihrer "I thought I was an alien"-Tour, denn die neuen Texte sind ironischer, tiefer, wirken echter ... von Begegnungen mit Drogenjungs, vom Aufruf, jetzt zu lieben und zu leben, ehrlich zu sein, vom Versuchen...

Die Kunst war viel populärer als ihr noch keine Künstler wart

In einer sich verselbstständigenden, flatternden Opernkulisse suchen die Künstler fern der Bühne nach neuen Möglichkeiten im System Kapitalismus: Fremd- statt Selbstverwirklichung, die Attraktivität zu Hause abstreifen können, die Liebe, die ohne Widerruf ist, das Dasein. In Polleschs "Die Kunst war viel populärer als ihr noch keine Künstler wart" kreisen ausgesprochene Gedanken um das Künstler-Dasein, Attraktivität und Persönlichkeit, Talent und Handwerk, das Empfinden und den Körper, das Herausbilden und Vergehen; den Schmerz, der niemals aufhört. keine Betäubung und selbst der Tod lindert den Schmerz nicht - wie eine Narkose, die alles betäubt - sondern löscht lediglich die Erinnerung daran, dessen Existenz. Gedankenraten bis zum Würgegriff. Narkotikum oder Bühnenebel? Die Volksbühne kooperiert mit Hamburg, eine Hand voll Pollesch-Fans, sonst weigert sich Hamburg, die Ränge zu füllen. Aber die wenigen geben überzeugenden Applaus. Das Stück anhalten wollen, die Worte, die ...

Der Garten der Geduld - Ein langer quälender Abschied

Ein langer, quälender Abschied. Zwischen Sprach- und Schlaflosigkeit schallen diffuse Dialoge, weinerlich, cholerisch, die nach Vergangenheit, Glück und Freiheit fragen. Und wenn sie nicht schweigen oder reden, tanzen sie in unterschiedlichem Rhythmus zur Orgelmusik auf dem Gut. Oder sie küssen sich, mitunter auch unerwartet jemand anders, ehe sie sich in mehreren Anläufen durchringen, Abschied zu nehmen. Von einem Gut und Garten, dem das kränkelige Lebensschicksal der Maman anhaftet, die gealtert aus Paris zur Heimatwiege zurückgekehrt ist. Es ist der Stein um ihren Hals, der sie in den Abgrund zieht.  "Aber ich liebe ihn" , sagt sie und lächelt abwesend. Für Geduldige ist  Percevals Inszenierung am Thalia  gemacht. Eine Kulissenhimmel aus knallerbsengroßen Kirschblüten, die hängen lose im Raum. Neun Menschen tanzen über das Fundament, das sie zu retten versuchen: Ein verschuldetes Bauerngut mit einem großen Kirschgarten. Schlaflos läuft die Zeit rückwärts, die ti...

Kettcar und ein Zug nach Berlin

Jede Band, auch die Hamburger, scheinen mindestens einen Berlin Song zu haben. Angelika Express schicken ihre Leute dem Trend hinterher: "Hau doch ab, nach Berlin" , Tele verabschieden ein Berlin wie es mal war "Bye, Bye, Berlin" , Die Sterne träumen vom "Big in Berlin" tonight sein und Kettcar singen in 48 Stunden von einen Kuss und einem Zug nach Berlin. Bein Konzert in der Großen Freiheit beginnen Kettcar mit diesem Berlin-Song und setzten ganz ans Ende ihres Auftritts einen der neuen Songs, der Hamburg gewidmet ist, dem neuen, schrillen Hamburg. Die Fans, wären sie nicht lokal-patriotisch, fan-kultiviert und lauthals trunken wie ein Fußballchor, bekamen ihn erst mit der dritten Zugabe bekommen. Vielleicht hätten Kettcar diesen Song ihren Fans gerne vorenthalten, denn sie hängen ohnehin noch den Liedern nach, die sie schon seit mindestens einem Jahrzehnt grölen und die neue EP "Zwischen den Runden"  geht völlig darin unter. Dabei...

Der Ritter von der traurigen Gestalt und die Illusion des Seins

Ein Anti-Held in einer Gegenwelt, die sich ihr verzaubert gegenüberstellt, und wenn in diesem Theaterprojekt "Quijote. Trip zwischen die Welten" eben die Helden zwar Don heißen aber als Frau, Pferd und Wutbürger, als alles und jeder in Erscheinung treten, sind es wohl wir alle, die tölpelig durch diese Welt (ja, sie ist eine Bühne, Shakespeare!) taumeln, spielen um der Realität zu entfliehen, Rüstungen zur Entfremdung tragen, davon reiten um zu begrenzen und doch wiederkehren, um die Energie wie einen Staffelstab weiterzureichen. Wer geben kann, hat alles. Der Ritter von der traurigen Gestalt will seine eigene Geschichte nicht schließen, die er in Transformation durchquert, die lange noch nicht vorbei ist. Die Liebe ist platonisch und er abstinent, um ihr die Geschichte zu schreiben, von den Heldengeschichten, die keine sind. Etwas sein zu wollen, was man nicht ist. Die Geschichte, das eigene Buch fortzuschreiben, eine Figur zu sein - im Leben. Das Scheitern und unvollko...

Zweimal Glück, bitte!

Glück gibt's nicht im Späti, und auch nicht auf Kinoleinwänden... selbst wenn Doris Dörrie ihren neuen Film so betitelt, und darin dieses einfache Glück meint, zeigt sie darin doch nicht mehr als jeder andere, leisere oder lautere Film, oder unser eigenes Leben: Es gibt viele Momente, in denen wir uns gar nicht bewusst sind, dass wir es haben, das Glück. Immerhin, ein guter Vorspann. Überzogen sind Dörries Geschichten von den Menschen wohl oft, keine authentischen Erzählungen, eben ganze Kinogeschichten, fiktiv und ungewöhnlich. Dabei weder dramatisch und leider auch nicht sonderbar und leise. Laut und Klischee beladen, extrem und unnötig, die Figuren zu stark und ohne große Identifikation. Könnte die Geschichte nicht auch ohne ohne Prostitution und Punk auskommen, es viel weicher zeichnen, das Schicksal und die Glücksmomente. Prostituieren wir uns nicht alle, körperlich und seelisch, beruflich und privat. Reißen wir nicht alle mal aus oder denken darüber nach? Punkrock im Büro ...

Die Welt ist groß und Rettung lauert ... überall

Nach dem großartigen "Woyzeck" und dem beeindruckenden "Don Carlos" in Jette Steckels Inszenierungen, große Erwartungen an  Ilija Trojanow s "Die Welt ist groß und Rettung lauert überall". Eine große Reise in die kleine Welt. Über drei Stunden drei Nomaden begleiten: auf der Flucht und Suche nach dem Goldenen Westen, dem gelobte Land, dessen Zwischenstation sich Asyl nennt, dann Italien und schließlich Deutschland, rettungslos verloren gehen. Die Träumerin Jana mit den komischen Gedanken stockt. Und der Idealist Vasko mit den vernünftigen Ideen ergreift mit ihr die Flucht. Die Flucht aus dem System, der kommunistischen Diktatur Bulgariens, wo die roten Fahnen neben Abrissbauten und der Militärmaschinerie geschwenkt werden. Nach dem Asyl, der Weggeschlossenheit, landen sie mit ihrem Sohn Alex ausgerechnet in Italien, Trieste. Schokolade suchen. Der Patenonkel heizt an, hilft, wirft die Würfel. Alex war ein guter Wurf. Und was bleibt ist die Veränderung. ...