Ein Zeichen vom Jugendfreund, ein Besuch im Hospiz. Zwischen ihrer Wohnung und seinem Sterbebett überschlagen sich ihre Erinnerungen: An die Kindheit, ihre Mutter, dem Holocaust entkommen und immer in Angst und Sorgen lebend. In der Schule bekommt Elisabeth den Namen Alisa, die erste Generation im Lande Israel. Das war 1959. Bei den Pfadfindern lernt die Jugendliche Yigal kennen und den Traum von einem starken Staat. Von der Euphorie einer Bewegung für Israel, dem Krieg, dem Fall, der Haft, der Gefangenschaft: Yigal Ben Dror verkörpert diesen Aufstieg von Verblendung und Verleugnung in Lizzie Dorons Roman „Was wäre wenn". Er ist ihre Jugendliebe oder ihr jugendlicher Wunsch einer Liebe, die man nie gelebt hat. "1967 Yigal Ben Dror und ich sammeln Fotoreportagen über den Krieg, lesen Zeitungsartikel über die Heldentaten der Soldaten, feiern den Sieg und hören nicht auf zu knutschen, denn dies ist unser Land, unsere Heimat, uns gehört dieses Land. Yigal verrät mir, im nächsten...
Rezensionen und Gedanken