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Posts

Es werden Posts vom März, 2011 angezeigt.

Gonzo

Gonzo ist Projektionsfläche, Symbol für das erste Mal, Rausch, Sex, Entgrenzung. Loszulösen versuchen wir uns - in dieser Momentaufnahme unserer selbst konstruierten Spaßgesellschaft zu leben, völlig aneinander vorbei, ist nichts echt, aber alles kommt in Frage. Alles kann sein, ist fürchterlich extrem und echt. Liebe wie ein Wort an den Kopf. mehr_ http://www.schauspielhaus.de/spielplan/detail.php?id_event_date=8873531&id_language=1

Das Infant Don Carlos

Der Prinz, das Infant, der springende, unruhige, der hoffnungsvoll sich der Liebe zuwendende Don Carlos, seiner Königin Mutter, die zugleich die Geliebte des Vaters, seine Liebe nicht würdigt. Beide verloren zwischen Leidenschaft und Intrige. In einem Bild voll rollender Musik und Drehangelkreuzen, die sich quer stellen im Irrgarten, dem Karussell  dem Wahnsinn, dem die Verzweiflung und die abgrundtiefe Hoffnung an das Wahre zugrunde liegt, aus dem sie sich nicht befreien können. Auch sind die Gedanken frei, ist die Stirn eng, die Flucht ein Gefängnis, aus deren Taubheit sich nur schwer befreien lässt. Die Seele, die in der Herzensfreunde Täuschung ahnt, festhält an dem Glauben an Inniges, das Leben voller Leid und Leidenschaft. In der Geringschätzung des Vaters, des Feindes, versucht das Infant Don Carlos ihm demütig Liebe abzukämpfen zu erzwingen. Wir sind leer und voller Sehnsucht. Und dass sie nichts mehr fühle, Projektion zulässt, liegt allein am Manne, dem sie nicht...

Penthesilea

Eine Penthesilea, stark und gebrechlich zugleich, im unabdingbaren Kampf gegen die Männerwelt besiegt sie doch niemanden und nichts, nur ein Stück ihrer selbst. "Nun ist's gut." mehr_ http://www.schauspielhaus.de/spielplan/detail.php?id_event_cluster=555469