In „Schlafende Hunde“ porträtiert Anja Rützel acht Menschen und ihre Hunde. Von Hundemenschen und Misanthropen: Menschen, die sich dem Speziesismus verschrieben hatten, ehe er einen Namen bekam, die den Hund wie einen Menschen betrachten oder ihn gar dem Menschen vorziehen. Pets before people. Die Hunde, meist mehrere, begleiten sie durchs Leben, oft sind sie auch in den letzten Stunden an ihrer Seite, sterben dann, wenn der andere geht. Dabei geht es um Hunderassen, -namen, Züchtergeschichten und Anekdoten aus dem Leben der berühmte Menschen und ihren Haustieren. Jedes Mensch-Hund-Paar hat Rützel wunderschön illustriert - mit einem brav sitzenden Hund in Aquarell. Oft erfüllt die Liebe zum Tier eine Funktion. Sie füllen die Leere und Einsamkeit, sind Ersatz oder Projektionsfläche, sind Zuhörer, Therapeuten, einfach leise, weich und treu. Und diese unterschiedlichen Tier-Mensch-Beziehungen faszinieren vielleicht auch Nicht-Hundemenschen. „Der Hund legt sein Leben in deine Hände. Er mac...
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