Theater der Welt: Vom Baakenhöft haben die Besucher einen Blick auf den Hafen und stranden zugleich an einem der wenigen, selten bespielbaren Orte. Zwischen Baustelle, Elbe und Hamburgs größtem wachsenden Quartier liegt noch ein Kakao-Speicher. Auf der Stadtseite der Elbe erschließt sich das Theater der Welt ein Stück Kulturland: Haven. Das Festivalzentrum, das nach New York oder Dänemark klingt und Assoziationen von Wasser und Stadt zulässt. Temporär ragt dort das Theaterzelt auf, bauen angehende Stadtplaner und Architekten Schwimmpodeste und rollen Campingwagen als Spielbuden an. Es wird gebaut, gespielt und getanzt. Das Containerdeck mit Elbblick wird nun gegen den Speicher eingetauscht. Eine Lagerhalle mit blassgelben Well-Plastikbeschlägen. Es gibt etwas Verspätung bei An Act of Now. Noch kurz verschwinden wir hinter den Plastikvorhängen der Toiletten. Beim Einlass erhalten die Besucher Kopfhörer. Ein Rauschen an Stimmen. Diffuse Kommentare, Flüstern, Raunen in der Masse sind zu...
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