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Es werden Posts vom November, 2021 angezeigt.

Von Kisten und Kauzigkeit

Das Haus, das Meer und die Stille. Das Leben in der Wohnung an der Straße, auf dessen Balkon die Neon-Leuchten der Tankstelle fallen, und die monotone Arbeit in der Zigarettenfabrik, dieses Leben liegt hinter ihr. Da gab es die Kiste, den Zauberer, dessen Frau und das Angebot, mit ihnen als die zersägte Assistentin auf Tour zu gehen. Den Ex, der sich nun in zwei Wohnungen zubaut, in Material für den Notstand versteckt, sammelt, liest, hortet. Und ihre Tochter, volljährig, schickt von ihren Reisen durch die Welt nur Signale und Koordinaten. Einsilbig. Ihm schreibt sie aber, lange Briefe. Der Nager im Haus, die Falle und die Nachbarn In Judith Hermanns neuem Roman „Daheim“ geht es um eine Frau, die in ein kleines Haus am Haff zieht. Es ist still dort, nachts nagt es und einmal stehen die Türen offen, die Einsamkeit weht herein. Hier lernt sie die Nachbarin Mimi kennen, eine lebendige Frau, die sie zum Abendschwimmen und anderen Abenteuern auffordert. Sie trifft den Bauern Arild, der gut ...