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Es werden Posts vom Mai, 2018 angezeigt.

Wale schaukeln durch den Saal

Vom Sprechchor der Walfänger verfolgt. Die verharren in den Fluten und Gedanken. Die Wogen fließen bis in den U-Bahnhof, ein Boden spiegelglatt, das Schaukeln im Nacken: #MobyDick füllte unsichtbar den Theatersaal. Selten so viel Bildgewalt ohne Bühnenbild im Theater gesehen. Eine große pantomimische Leistung mit viel Wasser, Ausbruch, Wahnsinn und Muskelspiel noch dazu. Sie stehen zusammen, schwanken auf dem nussschalengroßen Boot. Das ein Kutter ist. Im Meer. Saufen, starren, putzen, essen, waschen sich ... an Deck. Greifen an, kämpfen, spielen mit sich. Traumatisiert verfängt sich einer der Walfänger im wissenschaftlichen Erklär-Monolog.  mehr: https://www.thalia-theater.de/stueck/moby-dick-2013

Bloc Party akustisch

Kele Okerekes Gesang ist klar, wenn er mit Gitarre hinter dem Micro steht. Es sind fast nur die Lyrics im Raum. Folk statt Indie Rock. Modern Love und Sunday, ein paar Bloc-Party-Songs sind dabei. Sie sind leiser, wirken aber intensiver. Dem Text lauschen. Vom Aufwachen an Sonntagen.  Füße und Hüften bleiben still. Lauschen im Moltow, das hatte ich noch nie. "Streets been talkin'" klingt wie ein Lullaby. Mit seinem dritten Album wendet sich der Sänger von Elektro und Rock ab.  Fatherland erschien 2017, nach The Boxer und Trick.