Ein angenehm gefülltes Knust, in der ersten Reihe auf dem Boden sitzen und Blaudzun bestaunen. Die Band um den Sänger Johannes Sigmond , dessen Bruder Jacob auf der E-Gitarre geigt und der Keyboarder mit Pony energisch das Schlagzeug haut. Ein Schüchterner am Akkordeon, die rothaarige Grazile mit der Geige stahlt und ein Barfüßiger Truckercap hüpft im Hintergrund neben dem Drummer. Ein sympathischer Anblick der holländischen Hünen und ein beruhigend, ausgleichend musikalisches Erlebnis. Tanzen im Lichtkegel, wenn die Band die Quiet german girls besingt. Mitsummen bei she talks to "elephants" und schließlich ein Publikumschor bei solar "It hurt's too much to stay but I won't let go..." Mit der Ukulele im Publikum stimmen Blaudzun " The wolf's behind the glass" wie ein Schlaflied an, in der Ruhe, wenn die Gefahr sichtbar hinter Glasscheiben ruht, streunt Hamburg beruhigt in die Betten. Slaap lekker!
Rezensionen und Gedanken