In der Ausstellung "Malerei, böse" im Kunstverein in Hamburg werden Birgit Brenners installativen Arbeiten, Lydia Balkes düstere Portraits von Straftätern, Berhard Martins schillernden Bilder von Party- und Drogenexzessen und ein ganzer Zyklus von Martin Eders Heldinnen dargestellt. In Martins aufregenden Malereien vermengen sich Milleu, Verfall, Glamour und Fetisch - das Böse verschwindet geschickt unter Glitzer und Nacktheit. Eder vermischt - kitschig wie ihm gebührt - Mythen und Hollywoodschönheiten in den Portraits seiner unschuldig wirkenden, teils schlafenden Kriegerinnen, die Waffen tragen - bringt damit Unberührtheit und Kampf zueinander. Diese Ausstellung geht unter die Haut, berührt, in dem sie kaum eine Facette der bedrohlichen Gesellschaft auslässt. Ich bin dort wieder auf Birgit Brenner gestoßen. Lydia Balkes Werke in der Ausstellung "Malerie, böse" im Kunstverein Hamburg
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