Der Psycholanalytiker Jacques Lacan habe eine "Formel", die besagt, dass sich das reine, eben nicht narzistische Begehren aus der Subtraktion des (egoistischen) Bedürfnisses vom Liebesanspruch ergibt.
In der philosophischen Show von Dr. Christian Gefert und Dr. Heidi Salaverría oder kurz EGG (Ewige Geistesgröße) im Golem werden Textauszüge bunt und digital direkt vom Schreibtisch auf die Wand gebeamt und Fragen gestellt. Es ergibt sich ein gleichwohl zu polemisch gespieltes wie geschlechterspezifisch polarisierendes Dr.-Dr.-Duell, dem der Schwung fehlte. Manchmal. Oder der Witz oder die Antwort.
Sie liest das Märchen "Der Fischer und seine Frau" als Gleichnis vor. Der Fischer, der stetig versucht dem Anspruch seiner Frau nach mehr und immer mehr nachzukommen. Das Bedürfnis, diesen endlos erwarteten Liebesbeweis einzufordern und zu erbringen. Dabei beweisen weder materielle noch verbale Mittel deren Existenz. Die Ansprüche zerschellen einfach.
Aber Lacans Formel bleibt und auch die Überblende in seine überforderte Mimik kehrt in der Wandprojektion wieder, mit dem die Moderatoren das Publikum scheinbar an die Hand nehmen wollen. Das kritzelt in Teamarbeit Grafiken auf das Papier. Sei es nicht besser, die Ansprüche fallen zu lassen. Dei Ansprüche seinen doch das Ungute. Anspruchsfreie Bedürfnisbefriedung = absolutes Begehren. Zehrt das Begehren nicht immer aus einem Mangel, entspringt und wächst erst mit dessen Größe.
Wir brauchen den anderen, um etwas über unser Selbst zu erfahren.
Und die Sprache, um das eigene Bedürfnis entfremdet zurückgeworfen zu bekommen
Du musst dahin gehen, wo die Angst ist.
mehr_http://golem.kr/?p=1848
In der philosophischen Show von Dr. Christian Gefert und Dr. Heidi Salaverría oder kurz EGG (Ewige Geistesgröße) im Golem werden Textauszüge bunt und digital direkt vom Schreibtisch auf die Wand gebeamt und Fragen gestellt. Es ergibt sich ein gleichwohl zu polemisch gespieltes wie geschlechterspezifisch polarisierendes Dr.-Dr.-Duell, dem der Schwung fehlte. Manchmal. Oder der Witz oder die Antwort.
Sie liest das Märchen "Der Fischer und seine Frau" als Gleichnis vor. Der Fischer, der stetig versucht dem Anspruch seiner Frau nach mehr und immer mehr nachzukommen. Das Bedürfnis, diesen endlos erwarteten Liebesbeweis einzufordern und zu erbringen. Dabei beweisen weder materielle noch verbale Mittel deren Existenz. Die Ansprüche zerschellen einfach.
Aber Lacans Formel bleibt und auch die Überblende in seine überforderte Mimik kehrt in der Wandprojektion wieder, mit dem die Moderatoren das Publikum scheinbar an die Hand nehmen wollen. Das kritzelt in Teamarbeit Grafiken auf das Papier. Sei es nicht besser, die Ansprüche fallen zu lassen. Dei Ansprüche seinen doch das Ungute. Anspruchsfreie Bedürfnisbefriedung = absolutes Begehren. Zehrt das Begehren nicht immer aus einem Mangel, entspringt und wächst erst mit dessen Größe.
Wir brauchen den anderen, um etwas über unser Selbst zu erfahren.
Und die Sprache, um das eigene Bedürfnis entfremdet zurückgeworfen zu bekommen
Du musst dahin gehen, wo die Angst ist.
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