"Das Kind in dir muss Heimat finden" von Stefanie Stahl ist ein Buch über die Aussöhnung mit dem inneren Kind. Mit Stahls Ansatz zeichnet man das eigene Schatten- und Sonnenkind nach.
Wir rekonstruieren so die Verletzungen und Ressourcen unserer Kindheit, unsere verinnerlichten Glaubenssätze und die individuellen Strategien damit umzugehen. Sind es doch die eignen Erfahrungen und negativen Selbst-Zuschreibungen, aus denen sich oft unsere Konflikte in Beziehungen, in Freundschaften und im Beruf ergeben - und unsere festgefahrenen Strukturen. Stahl arbeitet mit liebevollerem Vokabular und nennt sie Schutzstrategien. Diese Strategien waren notwendig, in einer Zeit, in der wir abhängig von den Fürsorge-Personen waren. Heute sind wir erwachsen. Viele dieser "Krücken"-Strategien sind umwegig und heute gar nicht nötig. Wir können allein laufen. Das ist die eine große Erkenntnis des Buches, und hoffentlich jeder gut laufenden Psychotherapie, die das Buch keineswegs ersetzt. Wir dürfen erwachsen sein, und wir dürfen trotzdem in Kontakt mit unserer kindlichen Verletztheit kommen und bleiben.
Stahl gibt in "Das Kind in dir muss Heimat finden" Übungen an die Hand, mit denen man lernt, das innere Kind vom Erwachsenen zu trennen. Es ist erhellend unter diesem Blickwinkel Streitenden zuzusehen, Konflikte anzuschauen – und zu merken, dass da nur die "Schattenkinder" kämpfen. Wenn wir mit dem Schattenkind identifiziert sind, hängen wir in den alten Gefühlen und Glaubenssätzen fest. Das Kind denkt, zu kurz zu kommen, nicht genug zu sein, nicht gesehen zu werden, ist gekränkt, enttäuscht oder verletzt, stellt infrage oder fühlt sich nicht respektiert ... darf nicht sein. Doch oft sind es auch "nur" Fehleinschätzungen in unserer Wahrnehmung und unserem Jetzt. Das ist das zweite wichtige Aha, lässt man sich auf all die Arbeit mit dem Buch ein.
Indem man das Kind zeichnet, macht man sich alle Schatten- und Sonnenseiten seiner Persönlichkeit bewusst. Und damit auch das Gefahrenpotential für Konflikte und die Ressourcen für Problemlösungen.
Denn als Erwachsene können wir uns auf Augenhöhe begegnen und auf unser Schatzsstrategien zurückgreifen. Unser Potential nutzen, oft haben die kindlichen Prägungen ja auch positive Effekte. Wir haben auch gelernt, Probleme gut zu lösen.
Der Bestseller "Das Kind in dir muss Heimat finden" (Kailash Verlag, 2015) ist ein wunderbar verständlich geschriebenes und eingängiges Arbeitsbuch, das einlädt, das Kind in sich aufzuspüren, seine Verletzungen und Stärken. Es hilft, die psychologischen Muster zu verstehen, ohne tiefer in die Psychologie einzusteigen und ergibt eine Lektüre, zum Arbeiten, Nachschlagen, Nachdenken, Fragen beantworten, und Übungen wiederholen. Am Ende fokussiert es von der schmerzvollen Auseinandersetzung mit den Negativen auf die Stärken, und integriert Schatten- und Sonnenkind ineinander. Das fühlt sich gut und stimmig an. Das meint Stahl mit der Heimat. Man kann sie in sich finden.
mehr: https://www.stefaniestahl.de/de/Buecher_DasKind_Page1.html
Wir rekonstruieren so die Verletzungen und Ressourcen unserer Kindheit, unsere verinnerlichten Glaubenssätze und die individuellen Strategien damit umzugehen. Sind es doch die eignen Erfahrungen und negativen Selbst-Zuschreibungen, aus denen sich oft unsere Konflikte in Beziehungen, in Freundschaften und im Beruf ergeben - und unsere festgefahrenen Strukturen. Stahl arbeitet mit liebevollerem Vokabular und nennt sie Schutzstrategien. Diese Strategien waren notwendig, in einer Zeit, in der wir abhängig von den Fürsorge-Personen waren. Heute sind wir erwachsen. Viele dieser "Krücken"-Strategien sind umwegig und heute gar nicht nötig. Wir können allein laufen. Das ist die eine große Erkenntnis des Buches, und hoffentlich jeder gut laufenden Psychotherapie, die das Buch keineswegs ersetzt. Wir dürfen erwachsen sein, und wir dürfen trotzdem in Kontakt mit unserer kindlichen Verletztheit kommen und bleiben.
Stahl gibt in "Das Kind in dir muss Heimat finden" Übungen an die Hand, mit denen man lernt, das innere Kind vom Erwachsenen zu trennen. Es ist erhellend unter diesem Blickwinkel Streitenden zuzusehen, Konflikte anzuschauen – und zu merken, dass da nur die "Schattenkinder" kämpfen. Wenn wir mit dem Schattenkind identifiziert sind, hängen wir in den alten Gefühlen und Glaubenssätzen fest. Das Kind denkt, zu kurz zu kommen, nicht genug zu sein, nicht gesehen zu werden, ist gekränkt, enttäuscht oder verletzt, stellt infrage oder fühlt sich nicht respektiert ... darf nicht sein. Doch oft sind es auch "nur" Fehleinschätzungen in unserer Wahrnehmung und unserem Jetzt. Das ist das zweite wichtige Aha, lässt man sich auf all die Arbeit mit dem Buch ein.
Indem man das Kind zeichnet, macht man sich alle Schatten- und Sonnenseiten seiner Persönlichkeit bewusst. Und damit auch das Gefahrenpotential für Konflikte und die Ressourcen für Problemlösungen.
Denn als Erwachsene können wir uns auf Augenhöhe begegnen und auf unser Schatzsstrategien zurückgreifen. Unser Potential nutzen, oft haben die kindlichen Prägungen ja auch positive Effekte. Wir haben auch gelernt, Probleme gut zu lösen.
Der Bestseller "Das Kind in dir muss Heimat finden" (Kailash Verlag, 2015) ist ein wunderbar verständlich geschriebenes und eingängiges Arbeitsbuch, das einlädt, das Kind in sich aufzuspüren, seine Verletzungen und Stärken. Es hilft, die psychologischen Muster zu verstehen, ohne tiefer in die Psychologie einzusteigen und ergibt eine Lektüre, zum Arbeiten, Nachschlagen, Nachdenken, Fragen beantworten, und Übungen wiederholen. Am Ende fokussiert es von der schmerzvollen Auseinandersetzung mit den Negativen auf die Stärken, und integriert Schatten- und Sonnenkind ineinander. Das fühlt sich gut und stimmig an. Das meint Stahl mit der Heimat. Man kann sie in sich finden.
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