Philip Guston in der Sammlung Falckenberg. Die pastellfarbenen Werke wischen Beinen, Gelenke, Schuhsohle, Butterbrote und Zigarettenstummel auf die Leinwand. In Comic-Manier und den seichten Farben wirken sie harmlos oder humorvoll - auf den ersten Blick. Doch hinter dem lustigen Kapuzenmännchen verbirgt sich das Symbol des Ku-Klux-Klans und die in den unendlichen Posen von Mensch, die Gefangenheit des Künstlers selbst wie in "Painting, Smoking, Eating (1973)". Die Düsternis der Zeit versteckt im vermeidlich dekadentem und freundlichen Comic-Art-Rosa. Schwindel zwingt mich in die Knie.
Bei "Sleeping (1977)" sieht man den Schlafenden kaum. In einem Berg voller Darm, Haut und Magen ragt eine Wimper über den Rand, die ihn zum Menschen macht, dessen Schlaf ich in Rot-Rosa zum Vergangenen erklärte.
mehr_http://www.deichtorhallen.de/index.php?id=380
Bei "Sleeping (1977)" sieht man den Schlafenden kaum. In einem Berg voller Darm, Haut und Magen ragt eine Wimper über den Rand, die ihn zum Menschen macht, dessen Schlaf ich in Rot-Rosa zum Vergangenen erklärte.
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