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Romeo und Julia - ein Drama in Jugendlichkeit und Klang

Unbedingt und ans Herz gelegt: Die Trägodie von Romeo und Julia - gerade wegen der Durchlässigkeit und Dramatik, mit der die wunderbare Anja Plaschg (Soap&Skin) die Steckel-Inszenierung musikalisch durchdringt. Musik ist wie pure Emotion. Rasende und tanzende Jugendliche verkörpern das Volk und durchqueren das Stück, das Jauchzen und Gänsehaut unter Sternen-Lichterketten bringt. Steckel packt Julia (Birte Schnöink) und Romeo (Mirco Kreibich) in zeitgemäße Outfits. Und lästt die Montagues mit einem schnoddrigen Slang herziehen. Es passt zum Gekicher der Schüler um mich in den ersten Reihen. Unter Schülern bin ich, weil die am Samstagabend nichts ins Theater wollten, Karten geerbt. Spontan beglckt.
Zum Ende im Todenkampf, der Situation des Abschieds, wo die musikalische Julia wie der Tod über die Bühne streicht. Das baut sich ein überaschenden Kuss in die Aufführung, und ein fragend schauender Mirco Kreibich, den eine Anja Plaschg wohl etwas überwältigt hat.

mehr_https://www.thalia-theater.de/de/spielplan/repertoire/die-tragoedie-von-romeo-und-julia/

Review: Theater auf dem Bildschirm: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=57865

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