Der Produzent (Marco Antonio Loredo) kündigt den Moderator des Abends,
Frank Spilker als Ex-Rockstar und Nun-Autor an. So recht gibt der
ehemalige Küchenkonzerte-Chef das Mikro nicht aus der Hand - auch den
Regisseuren Paul und Kerstin nicht, aber an diesem Abend steht ein anderer Star im Mittelpunkt.
Ansichten eines Busses in einem sich verändernden Stadtteil. Die Wilde 13 rauscht durch Wilhelmsburg, die Binneninsel im Süden Hamburgs, eigentlich fließt sie. Leise tränken sich die Straßenzüge durch Regentropfen- oder Sonnenglas, vom Knautschen des Kunststoffgelenks wie eine Ziehharmonika, dem Drehen in der Mitte.
Der Pulk drückt sich bis in die Nähte des Busses, füllt ihn aus.
Innenleben eines Stadtteilgefährts, das ihn abbildet. Denn jeder muss mal mit der 13 fahren. Bunt, dicht, verändernd.
Captain Jack, der Busfahrer mit der Mütze, ist vom IT-Mann zum Busfahrer mit Passion geworden. Geregelte Arbeitszeiten und der Dank geht an die Hochbahn ;)
Dazwischen ein Rückblick auf die dem Abriss bevorstehende Soulkitchen und dessen Betreiber. Im Schrebergarten sinniert er über Angst, Überfälle und das Weggehen.
"Berlin, was willst'n in Berlin? Berlin hat doch noch nicht mal nen Hafen!", lacht sein Freund unter dem Strohhut.
Ein alter Mann in einem Stillleben von einem Haus, ein Reihenhaus in .. einige Kisten Deichbruch, dem Schnaps als Soli für die Deiche, im Morgengrauen in seinen PKW. Nicht das Elbe-Wochenblatt. Dann animiert er Senioren auf einer Barkasse.
Teppiche rollen Nasi und dessen Vater vor der Moschee in Kirchdorf aus. Zu klein, sie sitzen im Wind, kalt streift er die Gesichter, schließt die Augen vor der Plattensiedlung Deutschlands. Familientragödien und Schildkröten in kleinen, übersichtlichen, bescheidenen Wohnungen.
Ein großräumiges Foto-Studio und Begegnungen mit den Menschen des Stadtteils. Authentisch, wettern, prollen und posen - die Fotografin huscht zwischen Models und Nachbarn.
"Die wirken so nett, das kann ich von meinem Stadtteil nicht sagen", meint Frank Spilker zur Team-Premiere in den Zinnwerken, und raucht danach eine Zigaretten mit der lokalen Polit-Prominenz.
Ansichten eines Busses in einem sich verändernden Stadtteil. Die Wilde 13 rauscht durch Wilhelmsburg, die Binneninsel im Süden Hamburgs, eigentlich fließt sie. Leise tränken sich die Straßenzüge durch Regentropfen- oder Sonnenglas, vom Knautschen des Kunststoffgelenks wie eine Ziehharmonika, dem Drehen in der Mitte.
Der Pulk drückt sich bis in die Nähte des Busses, füllt ihn aus.
Innenleben eines Stadtteilgefährts, das ihn abbildet. Denn jeder muss mal mit der 13 fahren. Bunt, dicht, verändernd.
Captain Jack, der Busfahrer mit der Mütze, ist vom IT-Mann zum Busfahrer mit Passion geworden. Geregelte Arbeitszeiten und der Dank geht an die Hochbahn ;)
Dazwischen ein Rückblick auf die dem Abriss bevorstehende Soulkitchen und dessen Betreiber. Im Schrebergarten sinniert er über Angst, Überfälle und das Weggehen.
"Berlin, was willst'n in Berlin? Berlin hat doch noch nicht mal nen Hafen!", lacht sein Freund unter dem Strohhut.
Ein alter Mann in einem Stillleben von einem Haus, ein Reihenhaus in .. einige Kisten Deichbruch, dem Schnaps als Soli für die Deiche, im Morgengrauen in seinen PKW. Nicht das Elbe-Wochenblatt. Dann animiert er Senioren auf einer Barkasse.
Teppiche rollen Nasi und dessen Vater vor der Moschee in Kirchdorf aus. Zu klein, sie sitzen im Wind, kalt streift er die Gesichter, schließt die Augen vor der Plattensiedlung Deutschlands. Familientragödien und Schildkröten in kleinen, übersichtlichen, bescheidenen Wohnungen.
Ein großräumiges Foto-Studio und Begegnungen mit den Menschen des Stadtteils. Authentisch, wettern, prollen und posen - die Fotografin huscht zwischen Models und Nachbarn.
"Die wirken so nett, das kann ich von meinem Stadtteil nicht sagen", meint Frank Spilker zur Team-Premiere in den Zinnwerken, und raucht danach eine Zigaretten mit der lokalen Polit-Prominenz.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen